Твір на тему: "Orthodoxe Kirchen in der Ukraine" / "Православні храми в Україні"

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Die Ukraine ist ein uraltes christliches Land. Seit der Taufe d Kyiwer Rus 988 gilt die Ukraine als das Mutterland der ostslaw sehen Christenheit, die stark nach dem byzantinischen Staatskirche modelt ausgerichtet war. Seit 1686 untersteht die ukrainische Orth doxie dem Patriarchat in Moskau. In der Sowjetzeit wurde die einzige noch zugelassene (russisch) orthodoxe Kirche verfolgt, aber deren höhere Geistlichkeit kooperierte jedoch mit dem System. Während des Zweiten Weltkrieges ge noss die Kirche durch Stalin gewährte Privilegien und übernahm nach dem Einzug der Sowjetunion in die Westukraine 194J-1945 auch das griechisch-katholische Kircheneigentum. Es ist also nicht verwunderlich, wenn auch als Erbe der Sowjetunion heute zwischen allen führenden christlichen Konfessionen im Lande viele Konflikte bestehen. Nach neueren Umfragen halten sich 58% der Ukrainer für gläubig. Die größte Kirche in der Ukraine ist die orthodoxe mit circa 35 Millionen Gläubigen. Diese Zahl ist sicherlich überhöht, denn die griechisch-katholische Kirche gibt etwa 5 Mio. Gläubige an, zusätzlich gibt es ca. 800 000 römische Katholiken.

In der Ukraine gibt es allerdings drei Richtungen der orthodoxen Kirche: die Ukrainische Orthodoxe Kirche mit dem Moskauer Patriarchat, die Ukrainische Orthodoxe Kirche mit dem Kyiwer Patriarchat und die Ukrainische Autokephale Orthodoxe Kirche. Die autokephale Kirche entstand in den Jahren der Oktoberrevolution. Damals engagierten' sich einige Priester für eine unabhängige Kirche. Nach langen innerkirchlichen Kämpfen wurde 1919 in Kyiw die erste ukrainische Liturgie abgehalten. Diese Kirche wurde 1926 aufgelöst und lebte im Westen weiter. 1990 kam der alte Metropolit Mstyslaw nach Kyiw und ließ sich dort zum Patriarchen weihen. Filaret, der bis 1991 Metropolit der russisch-orthodoxen Kirche in der Ukraine war, trennte die Ukrainische Orthodoxe Kirche vom Moskauer Patriarchat. Dann vereinigte er beide Kirchen und errichtete ein eigenes Patriarchat in Kyiw, das bis heute durch den Moskauer Patriarchen und entsprechende kirchenrechtliche Organe in Konstantinopel nicht anerkannt wird. Aber zu dieser Ukrainischen Orthodoxen Kirche mit dem Kyiwer Patriarchat bekennen sich viele Gläubige, besonders auf dem Lande in der westlichen Ukraine. Nach dem Tode des alten Patriarchen Mstyslaw wurde im Juni 1993 der Metropolit von Tschernihiw und Sumy, Wolodymyr, als sein Nachfolger gewählt. Wolodymyr verbrachte als Anhänger einer unabhängigen ukrainischen Kirche 16 Jahre in sowjetischen Zwangsarbeitslagern. Oppositionelle Geistliche, die die Vereinigung ablehnten, gründeten die erneuerte Ukrainische Autokephale Orthodoxe Kirche. Sie wählten im September 1993 einen eigenen Patriarchen - Dmytro aus Lwiw. Außerdem existiert die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats. Das ist die früher offizielle "Russische Orthodoxe Kirche - Exarchat der Ukraine", die 1989 umbenannt wurde und die 1991 auch formell eine Unabhängigheit vom Moskauer Patriarchat erhielt. Zwischen diesen verschiedenen Kirchen gibt es viele Auseinandersetzungen um Kirchengebäude und Klöster und Diskussionen um religiös-politische Probleme. Das Hauptkonflikt besteht zwischen der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer und des Kyiwer Patriarchats. Als großer Erfolg wird ein 1997 von 16 Konfessionen unterzeichnetes Memorandum "Über den Verzicht auf Gewaltanwendung bei der Lösung von zwischenkonfessionellen Streitigkeiten" angesehen.

Україна: читаємо, говоримо, дискутуємо. Ukraine: Wir lesen, sprechen und diskutieren. Навчальний посібник з німецької мови. – Київ: ТОВ  «ВП Логос», 2004. – 256 с.

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Тернопільський національний педагогічний університет ім.В.Гнатюка

Буяк Богдан БогдановичРектор університету
доктор філософських наук,
професор Буяк Богдан Богданович